Viertklässler präsentieren ihre Arbeiten zum Jahresabschluss: Originelle Ideen, Ausdauer beim Tun und dann ganz viel Mut!

Am vergangenen Wochenende konnte man die Viertklässler zumeist schwer bepackt in das Foyer des Festsaals ziehen sehen, wo diese ihre Abschlussarbeiten zum Ende der Unterstufenzeit allen Familien und Interessierten stolz präsentierten: Liebevoll hatten die Schüler ihre Werkstücke und Arbeitsergebnisse auf Tischen ausgestellt, Blumen arrangiert, in ein paar Fällen sogar lebende Anschauungsobjekte wie Landschildkröten und junge Wildhühnchen mitgebracht, passend zum selbstgebauten Hühnerstall.

Zunächst hatte das Publikum während der anfänglichen Ausstellungszeit die Möglichkeit sich auf einem Rundgang die vielfältigen Arbeitsergebnisse und Werkberichte anzuschauen. Daneben konnten auch die selbstgekochten und -gebackenen Speisen aus den verschiedenen Herkunftsländern einzelner Schüler probiert werden. Vielleicht von den Erfahrungen bei der Holzbearbeitung im Werkunterricht ermutigt hatten zahlreiche Schüler originelle handwerkliche Objekte mitgebracht: Luxuriöse Insektenhotels, ein staubsicherer Setzkasten oder eine Magnetpinnwand in Pferdeform waren zu bestaunen. Auch einige „Großprojekte“ gab es: So wurde neben der – per Hänger angelieferten – Hühnervilla auch eine Holzbühne in einem Partykeller gebaut, im heimischen Garten ein Schafstall errichtet oder eine traditionelle Seifenkiste mit Seillenkung gezimmert, die nach Veranstaltungsende auch sogleich von allen Schülern begeistert einem „Praxistest“ auf dem Schulhof unterzogen wurde.
Aber auch Selbstgehäckeltes und verschiedene Näharbeiten konnten in Augenschein genommen werden, ebenso wie aus Pappe, Gips und Draht erstellte, detailreiche Modelle, wie z.B. dem einer ehemaligen Zeche oder einer lokalen Fabrik.

Nach der Ausstellung war es Zeit für die mündliche Präsentation. Dabei galt für die Viertklässler: Aller Anfang ist schwer…. Schließlich erfordert es eine gute Portion Mut, sich erstmals vor die gefüllten Ränge des Foyers zu stellen, um bis zu fünf Minuten lang über die eigenen Erfahrungen mit seinem Projekt zu berichten. Die Schüler haben diese große Aufgabe aber prima gemeistert und dabei auch erste Erfahrungen sowohl mit analogen als auch digitalen Präsentationstechniken gesammelt. Und so durfte das Publikum sehr persönliche Berichte zu vielfältigen Themen genießen.

Schließlich wurde das Ende der Unterstufenzeit noch mit einem Grillfest auf dem Schulhof gemeinsam gefeiert. Und bei herrlichem Sommerwetter überraschte Herr Bechtold seine Viertklässler gar, als er unvermittelt in die Rolle des Eismannes schlüpfte und aus der Miet-Eisbox – einem Füllhorn gleich – Kugel um Kugel des begehrten Gelati in die Hörnchen wandern ließ. Die Reihe der Wartenden wurde dabei tatsächlich nicht wesentlich kürzer, da sich so mancher Schüler nach Genuss der kühlen Köstlichkeit pfiffig rasch wieder hinten in die Warteschlange einreihte…

Stephanie Möller

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.