Karneval-Monatsfeier vom 2.3.2019

Närrisches Treiben auf der Faschingsmonatsfeier „zukunftsweisend“: Neue Waldorfschule auf dem Mars gegründet!

Und wieder war es eine bunte und unterhaltsame Feier, zu der sich unsere Schulgemeinschaft am Nelkensamstag im großen Saal zusammengefunden hatte. Wie zu Karneval üblich herrschte eine ausgelassene Stimmung, nachdem erst einmal Jede und Jeder zusammengerückt war, damit im übervollen Saal doch noch alle ein Plätzchen im Publikum ergattern konnten.
Anlässlich des diesjährigem Festjahres „100 Jahre Waldorfschule“ wurde diese Faschingsfeier gar „zukunftsweisend“, natürlich mit einem humorvollen Augenzwinkern: Da machten sich doch tatsächlich einige Lehrerinnen und Lehrer auf, um – noch vor Elon Musk! – auf dem Mars zu siedeln, genauer: auch dort eine neue Waldorfschule zu bauen. Um die weite Reise antreten zu können, musste dazu aber erst noch die richtige Energiequelle gefunden werden: Und so wurde von den Reisewilligen mit goldenen Segeln fleißig das Sonnenlicht eingefangen, mit viel Herz getanzt oder es wurden mit Dynamik die „Muckis“ angestrengt. Dann endlich konnten die Waldorfpädagogen zu ihrer Mars-Mission aufbrechen und auf ihrem Weg auch Berühmtheiten wie z.B. das Sandmännchen treffen.
Neben den Lehrern trugen natürlich auch die Schüler tatkräftig zum karnevalistisch-bunten Treiben auf der Bühne bei: Verschiedene Orchester der Mittel- und Oberstufe, Klassen- und Stufenchöre sowie rhythmische Darbietungen sorgten für musikalische Genussmomente, dann wieder tummelten sich dort bunte, oft liebevoll selbstgenähte Kostüme gemäß dem jeweiligen Klassen-Motto in Form zahlreicher Tiere, Märchenfiguren, Handwerkern und Rittersleut‘. Mit großem Eifer und sichtlicher Freude wurde gesungen, getanzt, rezitiert und musiziert.
Ein „Augenschmaus“ war dabei die effektvolle Darbietung von „bezaubernder Schnür-Kunst“ mit neonfarbenen Seilen unter Schwarzlicht. Besonders beliebt beim Publikum war eine Parodie durch einige Oberstufenschüler: So sorgte die „Selbsthilfegruppe“ der stressgeplagten Waldorflehrerinnen und -lehrer auf den Rängen für viel Fröhlichkeit.
Die Lehrer auf ihrer Mars-Mission hingegen konnten nach vielen Mühen dann endlich auch ein Happy End für sich verbuchen: Nachdem der Grundstein für die erste extraterrestrische Waldorfschule mühevoll gelegt war (und die entsprechenden Faltzelte entwirrt waren), standen auch schon bald die ersten drei „Häuser“ der neuen Schule. Kurz darauf hatten sich dann auch die ersten Marsbewohner als lernbegierige Schüler eingefunden. Und so konnten die Lehrer sich endlich von einem „Auserwählten“ aus ihren Reihen als Gründervater der neuen Schule verabschieden und sich auf dem Weg zurück zu ihrem liebgewonnenen Heimatplaneten machen – natürlich nicht, ohne unterwegs schnell noch etwas Weltraumschrott zum Recycling einzusammeln…!

Ein herzliches Dankeschön sei Allen gesagt, die wiederum zu dieser kurzweiligen Karnevalsfeier beigetragen haben.

Stephanie Möller

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