„Der Grüffelo - Und es gibt ihn DOCH…!“
Klasse 5 bringt Eurythmiemärchen auf die Bühne

Zusammen mit ihrer Fachlehrerin Andrea Pröll, ihrer Klassenlehrin Britta Cornelsen sowie Pianistin Nina Aristova führte die 5. Klasse ihr Eurythmiemärchen mit dem Titel „Der Grüffelo“ nach einer Kindererzählung des Autorenteams Axel Scheffler und Julia Donaldson auf. Die Geschichte handelt von einer blitzgescheiten Maus, die im Wald von Fuchs, Eule und Schlange gefressen werden soll. Um sich zu retten, erfindet die Maus den furchterregenden „Grüffelo“, der angeblich ihr Freund ist. Als sie tatsächlich dem echten Grüffelo gegenübersteht, der sie ebenfalls fressen will, muss die Maus ein zweites Mal auf ihre Intelligenz setzen, um ihn zu überlisten.


Um die Erzählung als Eurythmiemärchen auf die Bühne zu bringen, komponierte Konzertpianistin Nina Aristova für die Klasse einfühlsam die Musik. Nach zwei Wochen intensiven Probens war es dann soweit: Hochmotiviert nahm die Klasse ihr Publikum bei den Aufführungen mit in den Wald des Schrecken verbreitenden Grüffelo….
Und nicht nur das Publikum hatte dabei viel Kurzweil, auch den jungen Darstellerinnen und Darsteller hat es viel Spaß gemacht:

„In der 5. Klasse haben wir ein Eurythmiemärchen aufgeführt. Es hieß: „Der Grüffelo“. Wir haben zwei Wochen geprobt und ein sehr schönes Märchen erstellt. An den zwei Wochen Intensivproben hat mir gut gefallen, dass eine Gruppe immer auf der Bühne war und die anderen im Saal wirklich sehr leise waren. Die Kostüme wurden extra für unser Eurythmiemärchen genäht. Die Aufführungen waren sehr gut, bis auf einen Pilz, der immer umgefallen ist.


Erst war ich sehr aufgeregt, doch dann bin ich einfach auf die Bühne gegangen und da war ich dann gar nicht mehr aufgeregt.“

„Ich habe die Probenzeit sehr genossen. Das Beste war, dass wir keine Schule hatten. Als ich dann das erste Mal auf der Bühne stand, war ich richtig aufgeregt. Ich war aber auch ganz schön erleichtert, als alles vorbei war.“

„Bei den Proben haben mir die Durchgangsproben am besten gefallen. Auch die Kostüme waren super. Außerdem war die Musik, die Frau Aristova extra für uns komponiert hat, richtig schön. Am besten gefallen hat mir Szene 4, wo die Maus dem Grüffelo beweisen will, dass alle Tiere im Wald Angst vor ihr haben.


Allerdings waren auch die Zeiten, wo wir nicht auf der Bühne standen, schön. Wir haben da gelesen, gestrickt und gearbeitet natürlich auch. Ich habe mein Paar Socken fertig gestrickt und alle sind ziemlich leise gewesen, besonders in der ersten Probenwoche. Das war auch das Besondere: Wir hatten zwei Wochen Probenzeit – eine Woche mit teilweise normalem Unterricht und die eine Woche, wo wir nur Eurythmie hatten.
Bei den Aufführungen war die Aufregung vorher größer als wenn man dann auf der Bühne stand. Sobald ich ein paar Schritte auf die Bühne getan hatte, war bei mir die Aufregung weg. Am witzigsten fand ich es, als ich Frau Cornelsen auf die Bühne geholt habe. Sie dachte, wir wollten den Beleuchtern einige Süßigkeiten bringen, die sie extra dafür gekauft hatte. Aber sie sollte da auf die Bühne und sie war schon etwas verwirrt. Alles in allem hat die Proben- und Aufführungszeit viel Spaß gemacht!“

S. Möller