Bericht zum Betriebspraktikum der 10. Klasse
Nach den Osterferien sind wir, die 10. Klasse, in das diesjährige Betriebspraktikum gestartet, welches immer in dieser Klassenstufe stattfindet. Dies Praktikum erstreckte sich über drei Wochen vom 13.04- 30.04.2026. Ziel war es, uns Schülerinnen und Schülern Einblicke in z.B. unsere Traumberufe zu ermöglichen. So gab es eine Vielzahl an verschiedenen Praktikumsstellen bei uns Zehntklässlern, immer konnten wir aber individuelle Erlebnisse, Einblicke in das Berufsfeld und zudem viele Erfahrungen in beruflicher und menschlicher Hinsicht sammeln. Auch sind manche von uns im Ausland gewesen und haben dort ihr Praktikum absolviert.
Die Schülerinnen, die ihr Praktikum beim Tierarzt verbracht haben, berichteten ganz begeistert von Operationen, die sie miterleben durften und auch von Notfällen. Beispielsweise wurde ein Hund eingeliefert, der eine Magendrehung erlitten hatte. Diese war jedoch schon so weit fortgeschritten, dass es der Hund leider nicht schaffte zu überleben. Aber die Schülerinnen konnten viele Gründe erfahren, was schiefgelaufen war und wie man ein solches Unglück hätte vorbeugen können.
Eine Schülerin beim Elektroniker konnte sich an vielen Werkzeugen wie z.B. einer Mauerschlitzfräse ausprobieren. Sie durfte sogar in einem Haus selbstständig verdrahten. Dabei konnte sie insgesamt viel mehr mithelfen und lernen als zuvor erwartet. Aber nicht alle Erfahrungen waren gut, denn es gab beispielsweise auch Kunden, bei denen sie sich nicht ganz so wohlgefühlt hat.
Ein Schüler konnte während seines Praktikums in einer Anwaltskanzlei zu Ortsterminen und zu Gericht mitgehen, sich Akten genauer anschauen und verschiedene aktuelle Fälle mit seinem Ansprechpartner besprechen. Auch an mehreren Vorlesungen zu juristischen Themen an der Uni Dortmund konnte er in dieser Zeit teilnehmen. Dies war sehr spannend, da man nicht alle Tage an solchen Dingen teilhaben kann.
In Großbritannien war ein anderer Schüler bei seinem Praktikum komplett auf sich allein gestellt. Er konnte jedoch alle anfänglichen Schwierigkeiten gut meistern und war sehr zufrieden. In einem kleinen Imbiss bekam er spannende Aufgaben, wie z.B. kleine Haie oder Rochen auszunehmen und zu filetieren. Das sei zunächst komisch gewesen, aber nach ein paar Malen habe er es als normal empfunden.
Rückblickend auf unsere vielen verschiedenen Praktika kann man sagen, dass die meisten von uns gute Erfahrungen sammeln konnten und sich auch der eine oder die andere schon erstes Fachwissen in bestimmten Berufsfeldern aneignen konnte. Manche fanden ihr Praktikum auch so gut, dass sie diesen entsprechenden Beruf in Zukunft ausüben möchten, und es kam auch mehrfach vor, dass dem einen oder anderen direkt ein Ausbildungsplatz angeboten wurde.
Martha M., für die 10. Klasse
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